Erzählung
Hanhart, Charles R.:
Drei weiße Rosen.
Erzählung.
2010. 144 Seiten. Hardcover.
Euro 13,80. SFr 24,50.
ISBN 978-3-8301-1346-1. R.G.Fischer Verlag

Ende des 19. Jahrhunderts macht der Engländer Charles Rivers in Paris eine interessante Bekanntschaft. Er trifft auf einen Herrn namens Charles Claremont, der in der Seine-Metropole das Leben eines Bettlers führt. Doch das war nicht immer so. Claremont fasst mit der Zeit so viel Vertrauen zu Rivers, dass er ihm seine Lebensgeschichte erzählt.

Charles R. Hanhart, 1951 in Basel geboren, ist Autodidakt und war über Jahrzehnte selbstständig in einem künstlerischen Beruf tätig. Eine Lehre, höhere Fachprüfungen und ein Zertifikat für spezialisiertes Coaching und Mediation zählen zu seinen Qualifikationen.
Mit der Literatur hat er sich in einen neutralen Raum begeben, um die Hektik seines Berufsalltags in eine andere Form von Kreativität umzuwandeln.
In früheren Jahren haben ihn seine ausgedehnten Reisen maßgeblich in seinem soziologischen Verhalten und in seiner Wahrnehmung geprägt. Sehr früh zog er nach England, wo er über Jahre in Manchester und London lebte. »Drei weiße Rosen« ist auch in diesem Zeitraum entstanden. Dem Reisedrang folgend immigrierte er später nach Südafrika, wo weitere seiner Arbeiten entstanden. Die zunehmenden politischen Unruhen Ende der 70er Jahre veranlassten ihn, das Apartheidsystem zu verlassen und nach Europa zurückzukehren. Wieder wurde England seine Heimat. In dieser Zeit fand ein ihn stark prägendes Ereignis statt, das ihn sehr aufwühlte und aus dem das Buch »Hurstdale« entstand, das jedoch der kulturellen und politischen Brisanz wegen bislang zurückgehalten wurde.
Heute lebt er in Basel, wo er sich hauptsächlich der schriftstellerischen Tätigkeit widmet.
»Drei weiße Rosen« sind nun ein Auftakt zu seinem Schaffen.